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atypische Zahnschmerzen  

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thorsten080683
(@thorsten080683)
New Member
Beigetreten: 3 Wochen zuvor
Beiträge: 1
05/11/2020 8:38 pm  

Hallo,

übers Internet bin ich auf diese Seite gestoßen.

Mein Leidensweg begann im Februar 2020. Ging los mit Zahnschmerzen bei den hinteren beiden Backenzähnen. Beide waren schon stark verplommt.

Unter der Plompe hat sich laut Zahnarzt Karies ausgebreitet.

Es begann bei beiden gleichzeitig eine Wurzelbehandlung.

Während dieser Behandlung, bekam ich plötzlich auch links unten beim vorletzten Backenzahn Zahnschmerzen.

Zuerst dachte ich, das ich mir das nur Einbilde. Auch dieser Zahn hatte schon eine große Füllung. Nach dem dann auch hier das Karies entfernt wurde und der Zahn sich nicht beruhigt hat, wurde auch hier eine Wurzelbehandlung gemacht.

Das ging über mehrere Wochen. Ein gewisser Schmerz ist sowohl links als auch rechts geblieben, trotz Antibiotika und Einlagen und so weiter. Die Behandlung an sich während der Wurzelbehandlung immer sehr schmerzhaft gewesen, trotz Betäubung - damals dachte ich mir, ok diese Schmerzen gehören halt dazu.

Irgendwann war es mir zu viel und ich entschied mich auf der rechten Seite den hinteren ziehen zu lassen (tat zu dem Zeitpunkt am meisten weh)

Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wussste, jetzt geht es erst richtig los.

2-3 Tage nach dem Ziehen, Schmerzen bis zum Umfallen.

Diagnose "trockene Alveole" 2 Wochen HORRORSCHMERZEN

Ok danach kann es nur besser werden. Zahnarzt nochmals gewechsel zu einem der die beiden begonnen Wurzelbehandlungen zu Ende bringt. Bei einem Zahnarzt mit Spezialisierung auf Endodontie.

Der Zahn auf der linken Seite war nur noch ein kleiner Stumpf weswegen ich mich auf das Ziehen entschieden hatte. Auf der rechten Seite wurde dann Wurzelbehandlung mit OP Mikroskop durchgeführt.

Schmerzen sind geblieben, sowohl rechts bei dem Zahn mit der Wurzelbehandlung als auch links in dem Bereich wo der Zahn gezogen wurde.

Nachdem dann auch dieser Zahnarzt mit seinem Latein am Ende war und ausschließen konnte, dass da nichts mehr ist, bekam ich die Adresse eines Zahnartzes in Frankfurt der auf das Thema atypische Zahnschmerzen spezialisiert ist bzw. das zumindest kennt.

Zunäscht musste ich ein Schmerzfragebogen ausfüllen.

Wie folgt beschrieben:

Schmerzen von morgens bis abends, brennend nicht lokalisierbar, nachts meist keine Schmerzen erst kurz nach dem Aufstehen.

Ich durfte vorbeikommen und mir wurde schon am Telefon gesagt, dass er anhand meiner beschriebenen Schmerzen von neuropatischen Schmerzen ausgeht.

Er nahm sich viel Zeit mir das zu erklären....wobei man danach doch noch tausend Fragen hatte.

Klar zu verstehen gab er mir aber, dass dies nur durch eine Schmerztherapie in den Griff zu bekommen ist.

OK was Schmerztherapie kannte ich zu dem Zeitpunkt ehrlich gesagt nicht. (Sorry mein Alter 37 Jahre, männlich).

Zum Glück fand ich die Tage darauf einen Schmerztherapeut,
der mir folgendes verschrieb:

nach kurzer Startdosis 1200 mg Gabapentin morgens, mittags und abends, ca. 4 Wochen, dazu abends noch Amitryptilin 1x 10 mg.

Nachdem die Schmerzen kaum oder garnicht besser wurden, seit ungefähr 10 Tagen, nach kurzer Stardosis heute 75 mg Pregabalin, morgens eine Halbe und abends eine Ganze.

Zudem noch Amitrptylin 2 x 10 mg. Bislang auch kaum oder gar keine Wirkung.

Jeder Tag ist derzeit eine Qual und man fühlt sich so hilflos an, vorallem wenn man im Internet selbst recherchiert.

Nun hoffe ich das ganze viele dies Lesen und mir noch weitere Tipps geben, was noch helfen könnte !

P.S eine Frage; sollte man bevor man das Medikament wechselt nicht immer erst die maximale Dosis ausprobieren?

Schönen Abend !!

 

 

 


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