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Email 24.07.2019 einer Patientin, die ich 2013 in der Schmerzsprechstunde beraten hatte (Mit freundlicher Genehmigung der Betroffenen)

Hallo Herr Wagner,

ich wende mich jetzt mal auf diesem Wege bei Ihnen und hoffe auf ihre kompetente Hilfe.

Sie haben mir vor 5 knapp 6 Jahren sehr weiter geholfen und ich bin ihnen so dankbar dafür.
Damals war ich auch mit Dauerschmerzen, nach einer Wurzelbehandlung und letztendlich Extraktion des 3/6 bei Ihnen. Ich verfolge noch heute ihr Forum.
Die Medikamente, welche sie immer wieder empfehlen, haben bei mir gut angeschlagen und meine Schmerzen waren erträglich. Auch das geliebte Kaugummi hat mich über diese Zeit gebracht. Damit konnte der Schmerz tatsächlich fast weg gekaut werden.
Trotzdem ging ich, so wie sie es auch zeitlich eingeschätzt haben, knapp 1 Jahr durch die Hölle…. wie so viele in ihrem Forum. Nach und nach wurden die Schmerzen weniger und die Schmerzpausen immer länger. Nun bin ich seit 4 Jahren Schmerzfrei und nehme auch keine Medis mehr. Diese konnte ich nach und nach absetzen. Seither genieße ich jeden schmerzfreien Tag.

Kommentar des Benutzers XY am 17.04.2019 [Mit freundlicher Genehmigung des Autors]

Sehr geehrter Herr Dr. Wagner, [Anmerkung Joachim Wagner: Ich bin immer noch kein Doktor]

ich möchte an dieser Stelle einfach mal „danke“ sagen. Danke für zahnfilm.de, danke für Ihre zahlreichen Tipps, danke für ihre Zeit.

In einer Welt, in der man immer mehr schnelle, teilweise falsche, Diagnosen stellt, die Zahlen in den Arztpraxen stimmen müssen, gibt es immer weniger Menschen, die die Zeit haben, individuell auf einen Menschen einzugehen, um zu sehen, was ihm „fehlt“. Oft hat man das Gefühl „über einen Kamm geschert zu werden“, in „eine Schublade“ gesteckt zu werden. Wenn nur 3% von einer Neuropathie betroffen sind, warum sollte ein (Zahn-)arzt auch diese Sache überprüfen, da es ja sehr unwahrscheinlich ist. Selbst für Außenstehende ist diese Krankheit oft nicht greifbar. Es fehlt oft das Einfühlungsvermögen.

Das Thema „Trigenimusneuropathie“ muss dringendst in die Ausbildung von angehenden Zahnärzten verankert werden. Hätte mein damaliger Zahnarzt auf meine Schmerzen hin anders behandelt, hätte ich mit Sicherheit den einen oder anderen Zahn noch, hätte ich mir das Abschleifen mancher Zähne und die verbundenen Schmerzschübe ersparen können, etc. Mit dem Wissen von heute, würde ich ganz anders handeln.

Das Problem liegt in meinen Augen aber auch darin, dass ein (Zahn)arzt, der die Krankheit nicht kennt, diese auch nicht behandeln kann. Wenn der Zahn weh tut, dann muss ja eine Zahnentzündung vorliegen, sprich: Man macht eine Wurzelbehandlung (-> weitere Schmerzwelle-> ein Teufelskreis entsteht).

Ich hoffe für alle Betroffenen, dass die Zeit hilft diese Krankheit besser zu behandeln und dass die Ursachenforschung es eines Tages schafft, diese Krankheit vielleicht doch zu „heilen“.

Danke Herr Dr. Wagner!